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Integration und Ergebnisse des A-Junioren-Cup

Erstmals wurde 2012 zur 26. Auflage des Fruhstorfer-Cup im Rahmen des Turniers ein A-Junioren-Cup ausgetragen, und in die Veranstaltung vom TSV Wallenrod in der Lauterbacher Großsporthalle eingebunden.

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Der Fruhstorfer-Cup - Berichte zur Ehrentafel

1987
Der SV Hopfgarten ging am Sonntag, den 20. Dezember 1987 als erster Sieger des "Fruhstorfer-Cup" hervor. Das Tor in der entscheidenden Partie der Endrunde gegen den VfL Lauterbach erzielte dabei Harald Ermel.

1988
In einer spannenden Endrunde wurde die SG Landenhausen beim "2. Fruhstorfer-Cup" neuer Titelträger. Trotz der anfänglichen 3:5-Niederlage gegen Lauterbach sollte es noch reichen, weil man im Anschluß gegen Maar mit 4:0 gewinnen konnte und danach der VfL Lauterbach überraschend mit 5:1 am TV Maar gescheitert war.

1989
Am Freitag, den 22. Dezember 1989, konnte der VfL Lauterbach erstmals den "Fruhstorfer-Cup" gewinnen. Im Turnier mit insgesamt 29 teilnehmenden Mannschaften bezwang man im Endspiel den TV Maar, nach einem 0:1-Rückstand von Stefan Rockel, in Anschluß durch Tore von Hans-Jürgen Ganß (2), Manfred Jöckel und Michael Kaut mit 4:1.

1990
Der VfL Lauterbach konnte seinen im Vorjahr errungen Titel erfolgreich verteidigen. Durch zwei Tore in der Schlußphase durch Spielführer Burkhard Möller und durch Dieter Koller bezwang man am Sonntag, den 23. Dezember 1990, im Endspiel die TSG Schlitz mit 2:0-Toren.

1991
Durch eine insgesamt herausragende Leistung während des gesamten Turniers, gewann der TSV Grebenhain verdientermaßen die 5. Auflage des "Fruhstorfer-.Cups" im Jahre 1991. Durch Tore von Markus Weitzel (2), Steffen Hintz und Thomas Neuner (2) fiel der letztliche 5:0-Sieg gegen den SV Nieder-Moos allerdings etwas zu hoch aus. Das Bild zeigt den TSV Grebenhain (stehend) und der SV Nieder-Moos vor dem Finale.

1992
Durch einen 3:1-Endspielsieg gegen den VfL Lauterbach konnte der TSV Grebenhain beim 6. Hallenfußball-Turnier um den "Fruhstorfer-Cup" 1992 seinen im Vorjahr errungenen Titel erfolgreich verteidigen. Die mit viel Körpereinsatz spielenden Grebenhainer gingen durch Steffen Hintz in Führung, ehe Stefan Kotischke das 2:0 gelang. Nach dem Anschlusstor kurz vor Schluß durch Peter Knuth war die Partie wieder offen, bevor der überragende Steffen Hintz in den letzten Sekunden den viel umjubelten dritten Treffer erzielte.

1993
Bei der Rekordbeteiligung von 30 Mannschaften gewann der VfL Lauterbach am 22.Dezember 1993 zum drittenmal den "Fruhstorfer-Cup". Wieder im Endspiel, geriet man gegen den SC Lanzenhain nach zwei Minuten durch Volker Greb in Rückstand. Matthias Schwing und Achim Knöß erspielten sich die Pausenführung, bevor nochmals Matthias Schwing die Partie mit 3:1 besiegelte.

1994
Gleich bei der erstmaligen Teilnahme im Jahre 1994 konnte der SV Niederaula das Endspiel um den "8. Fruhstorfer-Cup" gewinnen. Gegen die SG Hopfgarten/Rainrod ging man durch Enis Veapi in Führung, bevor Bernd Alles und Ernest Veapi auf 3:0 erhöhten. Nach dem Anschlusstor von Mario Faust, folgte sofort das 4:1 durch Uwe Koch. Der Sieger des ersten Turniers aus Hopfgarten konnte durch Gerd Dickel am Ende lediglich noch eine Ergebniskorrektur vornehmen. Das Bild zeigt die beiden Endspielmannschaften vom SV Niederaula und von der SG Hopfgarten/Rainrod (stehend).

1995
Nach mehrjährigem Anlauf konnte der SC Lanzenhain am 21. Dezember 1995 erstmals den "Fruhstorfer-Cup" gewinnen. Die gut aufgelegten Lanzenhainer gingen durch Heiko Zimmermann mit 1:0 in Führung, ehe Thomas Oppelt auf 2:0 erhöhen konnte. Nach dem Wechsel schien nach dem erneuten Treffer von Heiko Zimmermann zum 3:0 alles gelaufen. Erst jetzt war Lauterbach aufgewacht und kam durch Anton Krippner und Jens Schmidt noch einmal auf 3:2 heran. Ein Fehler in der Abwehr nutzte Andre Geist kurz vor Schluß zum 4:2-Endstand.

1996
Ein spannendes Endspiel lieferten sich am 19. Dezember 1996 der SV Niederaula und der SC Lanzenhain. Nach klarem Vorteil zu Beginn und einer Vielzahl von vergebenen Möglichkeiten mußte der Pokalverteidiger nach einem Torwartfehler kurz vor der Pause durch Karsten Röth, den Torschützenkönig (20 Tore) des SV Niederaula, den 0:1-Rückstand hinnehmen. Lanzenhain mußte nun zwangläufig etwas offener spielen und fing durch die "eiskalt" agierende Spieler des SV Niederaula noch zwei sehenswerte Tore durch Enis Veapi und Steffen Simon. Das Bild zeigt die beiden Endspielmannschaften vom SC Lanzenhain (stehend) und SV Niederaula.

1997
Zum drittenmal im Finale mußte sich der SV Niederaula diesmal der SG Landenhausen mit 6:2 geschlagen geben. Der Bezirksligist spielte sich nach anfänglichem Abtasten gegen den Pokalverteidiger in einen wahren Rausch und erzielte in einer spannenden und hochklassigen Partie durch zweimal Steffen Eichenauer, Marc Friedel, Burkhard Woltert und Timo Eifert den 5:0-Pausenstand. Nach einer zwischenzeitlichen Verschnaufpause kam der Bezirksoberligist aus Niederaula durch Ernest Veapi und Volker Zettl auf 5:2 heran, bevor Burkhard Woltert mit seinem zweiten Treffer, den selbst in dieser Höhe verdienten Endstand erzielte.

1998
Eine regelrechte Fußballdemonstration des SC Lanzenhain war das Endspiel beim zwölften "Fruhstorfer-Cup", denn der SC ließ dem Pokalverteidiger kaum eine Chance. Lediglich in der zweiten Hälfte hatte auch Landenhausen einige Möglichkeiten, ansonsten gab es am verdienten Sieg von Lanzenhain nichts zu deuteln. Thomas Oppelt brachte den SC nach fünf Minuten in Führung und Heiko Hambuch erzielte eine Minute später den 2:0-Pausenstand. Oliver Gerch gelang gleich nach dem Wechsel das 3:0, ehe erneut Hambuch zum 4:0 traf. Dann war wieder Thomas Oppelt mit dem 5:0 an der Reihe und Sebastian Schmidt schaffte mit dem 6:0 den hochverdienten Endstand.

1999
Endspielgegner VfL Lauterbach hielt in der ersten Halbzeit gegen Pokalverteidiger Lanzenhain noch gut mit, auch wenn Oliver Gerch den SCL früh mit 1:0 in Führung brachte. Thomas Rockel gelang aber noch mit dem Pausenpfiff der verdiente Ausgleich. Lanzenhain verdiente sich dann in der zweiten Halbzeit den Sieg, denn innerhalb von zwei Minuten gelangen den Lanzenhainer gleich drei Treffer. Zunächst nutzte Andre Geist einen Abwehrfehler zum 2:1 und Timo Appel besorgte das 3:1. Das 4:1 folgte sofort und ging auf das Konto von Oliver Gerch. Zum Ende der Partie konnte Thomas Rockel für seinen VfL noch den zweiten Treffer erzielen, die Niederlage war aber nicht mehr zu verhindern.

2000
Am 21. Dezember 2000 konnte die FSG Vogelsberg erstmals mit neuem Namen zum drittenmal hintereinander den "Fruhstorfer-Cup" gewinnen. In einem von Taktik geprägten Finale fehlten im Prinzip nur die Tore. Mitte der zweiten Halbzeit nutzte Heiko Zimmermann seine Möglichkeiten im Nachschuß und erzielte gegen den Tuspo Bad Salzschlirf das einzig Tor zum 1:0.

2001
Der VfL Lauterbach konnte bei der 15. Auflage des "Fruhstorfer-Cup" seinen bislang vierten Titelgewinn feiern. Das Endspiel gegen die SG Maar/Heblos ließ dabei keine Wünsche offen. Die SG spielte dabei sehr gut mit, ging durch Thorsten Wolf und Marco Hühn jeweils in Führung gehen, mußte aber auch durch Admer Odobasic und Christian Langwasser den jeweiligen Ausgleich hinnehmen. Nur wenige Sekunden nach der Pause erzielte Admer Odobasic erstmals für Lauterbach die Führung, die danach durch Klaus Schnitzer auf 4:2 ausgebaut wurde. Durch den dritten Treffer von Admer Odobasic war die Partie gelaufen. Marco Hühn erzielte zwei Minuten vor Schluß mit dem 5:3 noch seinen 13 Turniertreffer und sicherte sich den Torjägerpokal, ehe Florian Höll abschließend für den VfL noch der verdiente 6:3-Endstand gelang. Das Bild zeigt die beiden Endspielmannschaften vom VfL Lauterbach und der SG Maar/Heblos.

2002
Das Endspiel zwischen der FSG Lauterbach/Wallenrod und dem SV Bimbach war praktisch schon nach sieben Minuten gelaufen, denn da führte die FSG bereits mit 3:0. Der erste nennenswerte Angriff führte durch Jens Schmitt mit 1:0. Holger Marx und Admer Odobasic waren anschließend mit weiteren Treffern erfolgreich. Bimbach war nur selten gefährlich und die FSG spulte im zweiten Durchgang ihr Programm sicher ab und nutzte konsequent die ihnen gebotenen Möglichkeiten. Admer Odobasic besorgte in der 14. Minute das 4:0, Sekunden später traf Holger Marx zum 5:0. Niemand hätte mit einem so klaren Spielverlauf gerechnet. Es folgte noch in der 16. Minute das 6:0 durch Klaus Schnitzer, der wenig später auch das 7:0 erzielte. Den Schlußpunkt setzte 30 Sekunden vor Ende der Partie dann Holger Marx mit seinem dritten Treffer zum hochverdienten 8:0-Endstand.

2003
Für die FSG Vogelsberg lief es zunächst nach Plan, als Torjäger Romeo Wendler nach vier Minuten die Führung erzielte. Timo Appel erhöhte in der 8. Minute sogar auf 2:0, ehe Sebastian Stolz nur eine Minute später zum 2:1-Halbzeitstand verkürzte. Wiederum Romeo Wendler ließ in der 13. Minute das 3:1 folgen, doch Bimbach, das vor allem spielerisch stärker war als die FSG, kam nun immer stärker auf. Somit fiel das Anschlusstor von Stefan Uebelacker in der 16. Minute dann auch nicht mehr unerwartet. Sehr stark motiviert und immer besser spielend, folgte eine Minute später durch Martin Möller der verdiente 3:3-Gleichstand. Nun war der Bann für die Spielvereinigung gebrochen. In der vorletzten Minute erzielte Steffen Scherber erstmals die Führung, die mit dem Tor von Christof Keller in den letzten Sekunden zum 5:3-Turniersieg noch gefestigt wurde. Am Ende ein verdienter Erfolg, nachdem man im letzten Jahr im Endspiel noch gescheitert war.

2004
Während des gesamten Turniers hinterließen die FSG Vogelsberg und die Spvgg. Bimbach den besten Eindruck. Dies bestätige sich auch im Finale, denn beide Teams boten eine gute und kampfbetonte Partie. In der Neuauflage des letztjährigen Endspieles erzielte Marco Hühn ich der dritten Minute nach einem Abwehrfehler für die FSG die 1:0-Führung. Der Ausgleich ließ aber nicht lange warten und folgte zwei Minuten später durch Sebastian Siller. Für beide Teams boten sich weitere großartige Chancen die bis zur Pause, die durch die beiden Torhüter allerdings vereitelt wurden. Nach dem Seitenwechsel war eine Minute gespielt, als der FSG-Torhüter Christian Heil abzog, Matthias Habermehl hielt den Fuß hin, und es stand 2:1 für den Bezirksoberligisten. Vom Anstoß weg glich Bimbach sofort durch Matthias Gulinski wieder aus. Mitte der zweiten Hälfte dann die abermalige Führung der FSG durch Heiko Zimmermann. Immer wieder wurde der Torhüter der Spvgg. Bimbach in das Spiel mit eingezogen, so dass deren Tor des öfteren leer war. Nachdem Andrijasevic zunächst noch Glück hatte, traf der FSG-Spieler Adrian Szombierski, nach einem „Fehlschuß“, dann doch ins leere Tor zum 4:2. Es hätte noch einmal spannend werden können, wenn nicht Steffen Scherber auf der anderen Seite bei einem Konter das leere Tor der FSG verfehlt hätte. Zwar kam Bimbach 15 Sekunden vor dem Ende noch zum 3:4 durch Matthias Gulinski, doch Oliver Gerch traf wenig später zum entscheidenden 5:3 für die FSG Vogelsberg.

2005
Hattendorf hatte eine so hohe Niederlage nicht verdient. Optisch war Hattendorf in vielen Phasen ebenbürtig, aber die FSG Vogelsberg spulte in dem flotten und kampfbetonten Spielt eiskalt ihr Pensum ab. Marco Hühn erzielte schon früh die Führung, wenig später traf er nur den Pfosten und Adrian Szombierski knallte den Nachschuss an die Latte. Romeo Wendler traf in der 6. Minute zum 2:0. Danach hatte Hattendorf die große Chance etwas zu bewegen, als Fabian Helm von der FSG eine Zeitstrafe absitzen musste. Der Bezirksligist ließ sich aber nicht beeindrucken und hatte selbst noch durch Szombierski die große Chance zum 3:0, die von Torhüter Günther Rösner jedoch prächtig vereitelt wurde. Eugen Paul hatte für Hattendorf dann das Pech mit seinem Pfostenschuss, und auch der Nachschuss ging knapp vorbei. Dann war wieder Marco Hühn schussbereit, aber die Latte war im Weg. Doch Sekunden vor der Pause folgte noch das 3:0 für die FSG. Den Schuss von Szombierski hielt Rösner, aber Wendler staubte zum 3:0 ab.
Damit war die Partie praktisch gelaufen und die FSG Vogelsberg geriet in der lockeren zweiten Halbzeit kaum noch in Gefahr. In der 12. Minute nutzte Fabian Helm einen Abwehrfehler in der Hattendorfer Abwehr zum 4:0 und Timo Appel ließ in der 15. Minute das 5:0 folgen. Torschützenkönig (16 Treffer) Romeo Wendler schraubte in der 18. Minute noch das Ergebnis auf 6:0. Hattendorf war zwar bis zum Schluss bemüht, aber ein verdienter Torerfolg blieb dem stark aufspielenden Finalisten verwehrt.

2006
Beim Finale kamen die vielen Zuschauer voll auf ihre Kosten und erlebten eines der besten und spannendsten Endspiele der Turniergeschichte. Mit einem Paukenschlag begann das Spiel, denn Marco Hühn nutzte die erste Chance für die FSG Vogelsberg um 1:0. Drei Minuten später aber erzielte Rene Schmidt den schön heraus gespielten Ausgleich. Damit waren aber auch schon die Tore der regulären Spielzeit gefallen. In dem abwechslungsreichen und sehr schnellen Finale hatten bis dahin beide Teams eine Vielzahl von teils großen Chancen. Selbst eine zahlenmäßige Überlegenheit konnten die Grebenhainer in dieser Phase des zweiten Durchganges nicht nutzen. Gleich zu Beginn der Verlängerung war Grebenhain zunächst überlegen. Einem weiteren Pfostentreffer folgten dann aber zwei sehr schnelle Tore von Viktor Hammer und Jörg Palke zum 3:1. Die FSG Vogelsberg kam aber zurück. Adrian Szombierski traf kurz vor dem Wechsel mit einem seltenen Kopfball zum Anschlusstor, ehe im zweiten Teil der Verlängerung Obren Djurkovic mit einem herrlichen Treffer wieder den Ausgleich erzielte. Zuvor hatte Szombierski mit einem weiteren Pfostentreffer Pech gehabt. Turbulent ging in den letzten Sekunden zu. Fabian Helm und TSV Grebenhain bekam eine Zeitstrafe, Jörg Palke machte dem Schiedsrichter den „Scheibenwischer“ und flog vom Platz. Hier waren zu diesem Zeitpunkt noch 17 Sekunden zu spielen. Für die FSG, die mit dieser Überzahlspielweise nicht zu Recht kam, gab es nur noch eine Möglichkeit die vom Grebenhainer Torhüter Steffen Kreller glänzend vereitelt wurde. Somit stand es 3:3 und das Achtmeterschießen musste die Entscheidung bringen. Und hier wurde Kreller zum Held des Abends. Erst hielt er zwei Achtmeter und dann verwandelte er selbst sehr sicher. Am Ende gewann Grebenhain mit 7:4 und wurde neuer Titelträger.

2007
Die Steigerung während des gesamten Turniers fand für den SV Queck im Endspiel den verdienten Abschluss. Durchweg waren die Schlitzerländer stärker, während Lauterbach zwar bemüht war, aber es reichte nicht um den neuen Pokalsieger ernsthaft zu gefährden. Bereits in der zweiten Minute besorgte Sven Kirchner die Führung für Queck , und in der Folgezeit konnte sich Lauterbach des öfteren bei seinem Torhüter Marcel Roßdeutscher bedanken, der mit glänzenden Paraden einen höheren Rückstand verhinderte. Machtlos war er aber nach einem klasse Spielzug in der 7. Minute, als Andreas Schmier das 2:0 erzielte. Zuvor hatte der VfL aber Pech, als ein Schuss von Umerov nur die Latte streifte. Nur eine Minute später bereits das 3:0 durch Jörg Knöß, der sich trotz Bedrängnis energisch durchsetzte. Im Gegenzug kam für den VfL noch einmal Hoffnung auf, als Johannes Umerov auf 1:3 verkürzte. Nach dem Wechsel setzte aber wieder Queck das erste Ausrufezeichen, als Sebastian Kirchner schnell auf 4:1 erhöhte. Es war praktisch die Vorentscheidung, und der VfL Lauterbach hatte nicht mehr die Kraft zuzulegen. David Wahl (14.) traf zum 5:1, und Martin Frank (16.) erhöhte auf 6:1. Dimitry Schmidt hatte für Lauterbach noch mit die dickste Chance, doch schoss er frei über das leere Tor. Michael Mohle traf noch kurz vor dem Ende zum 2:6.

2008
Die Spielvereinigung Bimbach hat die 22. Auflage des Fruhstorfer-Cups gewonnen. Im Finale setzte sich der Kreisoberligist gegen den klassenhöheren Nachbar Teutonia Großenlüder mit 5:3 durch. Schnell hatte der nominelle Außenseiter mit 5:0 geführt und dem Favoriten, der gegen Ende der Partie noch einmal aufkam, den Zahn gezogen. So verdient der Endspielerfolg war, so überraschend kam er für die meisten, obwohl Bimbach in den Gruppenspielen der Endrunde zuvor schon einmal Großenlüder besiegt hatte, aber nur dank des besseren Torverhältnisses gegenüber dem SV Leusel ins Halbfinale eingezogen war. Es war nach 2003 der zweite Bimbacher Triumph beim Hallenturnier des TSV Wallenrod in der Großsporthalle Wascherde. "Wir hatten ja insgesamt nur sechs Spieler zur Verfügung", konstatierte der Trainer des Turniersiegers, Christoph Wahl. "Dass wir im Finale recht souverän gewinnen, kam für mich schon überraschend", sagte Florian Jost, der seine Rolle als Torhüter äußerst offensiv interpretierte. Jost, eigentlich Feldspieler, agierte mehr als fünfter Feldspieler weit vor dem Tor (teilweise in der Hälfte des Gegners) denn als Keeper zwischen den Pfosten. Er machte seine Sache richtig gut, war ballsicher, glänzte als Vorbereiter und auch Vollstrecker mit gefürchteten Weitschüssen. Auch im Finale reihte sich der Teilzeit-Torhüter in die Liste der Torschützen ein und erzielte das vorentscheidende 5:0. "Mit dieser Taktik haben wir mal vor fünf, sechs Jahren angefangen und praktizieren sie bis heute. Sie hat schon oft zum Erfolg geführt wie 2003", sagte Jost. Coach Wahl analysierte: "Aufgrund des Systems spielen wir einen guten und auch attraktiven Hallenfußball ohne großen Körperkontakt. Wir schaffen durch den offensiven Torwart immer Überzahl."

2009
Der VfL Lauterbach ist Sieger des 23. Hallenfußballturnier des TSV Wallenrod um den Fruhstorfer-Cup. Zum fünften Mal feierten die Lautebacher den Pokalsieg, zuletzt im Jahre 2001, damit lösten Sie die Spielvereinigung Bimbach ab, die bereits in der Voorunde ausschied. Es war schon eine beeindruckende Leistung der jungen Truppe des VfL, die das Endspiel gegen den Überraschungsfinalisten TSG Schlitz klar mit 6:0 für sich entschied. Das Spiel um Platz drei entschied die SG Maar/Heblos/Wallenrod gegen den TSV Arzell mit 5:3 für sich. Mit 7:1 erreichte der SV Großenlüder gegen den SV Leusel den fünften Platz. Die Klasse des VfL deutete sich schon in der Vor- und der Zwischenrunde an, auch wenn es einmal zwischendurch einen kleinen Strauchler gab. Neben dem großen Wanderpokal gab es noch eine Trophäe zum Behalten, einen Satz Trikots, spendiert von Sport-Klaus im Hause Kimpel, sowie einen Geldpreis. Pokale und Geld erhielten alle sechs Endrundenmannschaften, außerdem Sweat-Shirts für den Zweiten sowie jeweils einen Ball für die beiden Mannschaften des "kleinen Finales". An den Preisen beteiligten sich noch Sport-Riegel und Teamsport Zapke.

Endspiel: Lauterbach - Schlitz 6:0 (3:0): Mario Martinez gelangen im Spiel um Platz fünf gleich fünf Tore, aber auch Sven Wendorff vom VfL Lauterbach gelang im Finale dieses Kunststück. Lauterbach begann furios und ging bereits nach 45 Sekunden durch Wendorff in Führung. Schlitz war optisch durchaus gleichwertig, aber auf beiden Seiten gab es bis zum Seitenwechsel nur wenige klare Chancen. Diese wurden von Lauterbach konsequent genutzt, während Marcel Roßdeutscher im Tor des VfL mit glänzenden Paraden ein Gegentor verhinderte. In der 5. Minute lupfte Arthur Peters den Ball über den Torhüter und vollendete dann zum 2:0. In der siebten Minute hatte Florian Rippl für Schlitz die bis dahin beste Chance, aber er schoss knapp vorbei. Ercan Deniz scheiterte wenig später mit einer guten Möglichkeit an Roßdeutscher. Eine halbe Minute vor dem Wechsel war erneut Sven Wendorff zur Stelle und besorgte das 3:0. Das gute Spiel setzte sich nach dem Wechsel fort. Marcel Roßdeutscher musste nach einer Verletzung die er sich in der ersten Hälfte zugezogen hatte, raus, dafür ging Jan-Henrik van der Moolen ins Tor, und er war ein bärenstarker Vertreter. Mit tollen Paraden ließ auch er die Schlitzer ein ums andere mal verzweifeln. Selbst eine Zeitstrafe für Lauterbach wurde von der TSG nicht genutzt. In der 13. Minute setzte sich die Wendorff-Gala mit dem 4:0 fort, auch das 5:0 und 6:0 in der Schlussminute gingen auf dessen Konto.

2010

Die FSG Kirtorf hat sich beim 24. Hallenfußballturnier des TSV Wallenrod um den „Fruhstorfer-Cup“ in der Großsporthalle erstmals in die Siegerliste eintragen können. Der Erfolg des Kreisoberligisten aus dem Sportkreis Alsfeld ist eine Überraschung, denn im Endspiel wurde Turnierfavorit Flieden II mit 3:2 besiegt. Das torreichste Spiel des Abends sahen die Zuschauer beim „kleinen Finale“, das die TSG Schlitz mit 9:3 gegen den TV Engelrod gewann. Fünfter wurde Leusel, das sich im Neunmeterschießen gegen Bachrain durchsetzte. Die erfolgreichsten Torjäger der Veranstaltung waren Florian Rippl (Schlitz) und Roman Schad (Flieden II), die zwölf beziehungsweise zehn Treffer erzielten. Als Belohnung gab es hierfür jeweils einen Pokal sowie ein Trainingsshirt. Im Rahmen der Siegerehrung dankte Reinhard Helm den vielen fleißigen Händen sowie dem Deutschen Roten Kreuz und der Freiwilligen Feuerwehr, die ihr Scherflein für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung beitrugen. Sein Dank galt auch den Mannschaften, die nicht nur für spannende Spiele und viele Tore sorgten, sondern auch dafür verantwortlich waren, dass alles in einem fairen Rahmen ablief. Des Weiteren wies Helm auf die Jubiläumsveranstaltung im nächsten Jahr ein. Groß war der Jubel, als Acar Özgür und Philipp Decher die Preise für die siegreichen Kirtorfer in Empfang nahmen. Neben dem Wanderpokal gab es noch einen zum Behalten sowie einen Satz Trikots, der von Sport-Klaus im Hause Kimpel spendiert wurde. Außerdem erhielt der Sieger einen Geldpreis, ebenso wie die anderen fünf Mannschaften. Einen Satz Sweat-Shirts und einen Pokal hatte der TSV für Flieden II parat. Pokale und je einen Spielball vom Hause Sport-Riegel erhielten die TSG Schlitz und der TV Engelrod.

Endspiel: FSG Kirtorf - Buchonia Flieden II 3:2 (3:1): Flieden II ging als Favorit in das Finale, doch Kirtorf überraschte mit einer starken Leistung. Ein Garant für den Sieg war Torhüter Acar Özgür, der mit tollen Paraden die Fliedener zur Verzweiflung trieb. Zwar brachte Johannes Metzler den Favoriten bereits nach einer Minute in Führung, doch Philipp Decher und Woldemeskel Beshawuied (2) drehten mit ihren Treffern die Partie. Pech hatte die FSG noch bei einem Pfostentreffer von Decher. Die stets überlegenen Fliedener hatten auch in der zweiten Halbzeit, doch immer war ein Bein der Kirtorfer dazwischen oder Özgür glänzte. Das Fliedener Anschlusstor von Marcel Zintel kam zu spät für eine Wende.

2011

Die 3er-SG gewinnt zum erstem Mal den Fruhstofer-Cup. Im Jubiläumsjahr zum 25. Fruhstorfer-Cup gewinnt das Team das Endspiel gegen die SG Engelrod/Frischborn deutlich mit 6:2.

2012

"Und täglich grüßt das Murmeltier!" dachten sich die Fans in der Halle, denn im 26. Finale kam es zur Wiederauflage aus dem Vorjahr. Erneut trafen die SG Maar/Heblos/Wallenrod und die SG Engelrod/Frischborn aufeinander und wieder hieß der Sieger SG Maar/Heblos/Wallenrod. Diesmal allerdings denkbar knapp und mit etwas Glück siegte die Dreier-SG mit 1:0 durch einen schnell ausgeführten Freistoß von Andre Lorenz, der von Mike Tron nur wenige Sekunden vor den Schlußpfiff zum Siegtreffer abgeschlossen wurde.

2013

Eidmann-Elf siegt im dritten Anlauf“ Titelte der LA 2013 nach dem Endrundentag.

Erstmals siegte die SG Engelrod/Frischborn im Turnier um den Fruhstorfer-Cup.Nachdem sie in den beiden Jahren zuvor jeweils an der SG Maar/Heblos/Wallenrod im Endspiel scheiterten, meldete sich die Mannschaft diesmal mit einer beeindruckenden Leistung zurück. Bei der 27. Auflage des Turniers traf die SG Engelrod/Frischborn im Endspiel auf den Kreisoberligisten SV Rot-Weiß Burghaun.Die 2er SG ließ Burghaun keine Chance und so stand es nach wenigen Minuten schon 3:0, zur Halbzeit kam Burghaun auf 4:2 ran, jedoch besiegelten zwei weitere Treffer für Engelrod/Frischborn den Sieg mit 6:3 für die Mannschaft von Gunter Eidmann.

 

2014

"Erovic & Co. drehen spät auf"

Beim 28. Fruhstorfer-Cup setzt sich der SV Müs im Finale durch, Daniel Steuernagel wird Torschützenkönig

Der SV Müs ist der Sieger bei der 28. Auflage des Fruhstorfer-Cup des TSV Wallenrod, in der Lauterbacher Großsporthalle benötigte der favorisierte Kreisoberligist am Endrundentag etwas Anlaufzeit, drehte dann aber in der entscheidenden Phase auf und verdiente sich den Erfolg. Im Endspiel besiegte das Team um den dreifachen Finaltorschützen Denis Erovic den TSV Ilbeshausen deutlich mit 6:1-Toren.

Im Halbfinale hatten die Müser die gastgebende SG Maar/Heblos/Wallenrod mit 3:1 ausgeschaltet. Der A-Ligist TSV Illbeshausen, der in der Endrundengruppenphase nur einen Gegentreffer kassiert hatte, bekam noch einen weiteren Siebenerpack eingeschenkt: 2:7 hieß es im "kleinen Finale" gegen die Gastgeber.

Daniel Steuernagel sicherte sich mit seinen Endrundentreffern drei bis sechs zudem die Kanone, die der Veranstalter für den besten Torschützen des Turniers ausgelobt hatte. Insgesamt war der Stürmer während der dreitägigen Veranstaltung 14 Mal erfolgreich gewesen, allein acht Tore markierte er in der Vorrunde

 

2015

Ohne Niederlage verdient sich das Team von Trainer Denis Erovic bei der 29. Auflage des Hallenfußballturniers des TSV Wallenrod um den Fruhstorfer-Cup den gleichnamigen Wanderpokal.

Bei der 29. Auflage des Hallenfußballturniers des TSV Wallenrod um den Fruhstorfer-Cup ist diesmal alles irgendwie anders. Statt an drei Tagen wird lediglich an einem Abend gespielt, statt eines zweistelligen Teilnehmerfeldes gehen ,,nur" acht Teams in das Rennen um die Nachfolge von Vorjahressieger SV Müs.

Da der Mitte-Kreisoberligist nicht mit dabei ist, fällt auch eine Jagd auf den Titelverteidiger aus. Dass das beliebte Traditionsturnier nicht komplett ausfällt, ist der größten Veränderung überhaupt zu verdanken: Durch die anderweitige Belegung der Lauterbacher Großsporthalle drohte die Absage, doch die Verantwortlichen ließen sich darauf nicht ein - und fanden in der Schlitzer Sporthalle einen adäquaten Spielort.

Im Endspiel vor knapp 250 Zuschauern in der Schlitzer Sporthalle gewann der VfL Lauterbach gegen den heimischen Mitte-Kreisoberligisten SG Lauter klar mit 5:2. Ausschlaggebend für den etwas überraschend deutlichen Finalsieg war die flotte 3:0-Führung und auch deshalb weil sich SG Lauter Keeper Krömmelbein (hatte sich beim Warmmachen verletzt) ein wenig gehandicapt durch das Turnier ging. In der Folge war die Mannschaft von Trainer Sebastian Schmidt zwar besser im Spiel, doch auf die Treffer von Johannes Schmelzer zum 1:3 und Maximilian Schmelzer zum 2:4 hatten die Lauterbacher durch Doppeltorschütze Nils Löffler jeweils die passende Antwort parat. Überhaupt erwiesen sich die Kreisstädter als die „Ballermänner“ des Turniers, trafen gleich 19 Mal in fünf Spielen. Insgesamt sorgten 73 Treffer in 18 Begegnungen für beste Fußball-Unterhaltung.

Dritter des Turniers, das durch den nötig gewordenen Umzug von der Lauterbacher Großsporthalle in die Burgenstadt nichts an Attraktivität eingebüßt hat, wurde die SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod. Der Kreisoberligist aus dem Nachbarkreis Alsfeld gewann das „kleine Finale“ gegen den von Denis Masic angeführten FSV Pfordt mit 2:1.

 

Der Fruhstorfer-Cup - Die Ehrentafel

Hier die Ehrentafel mit den Siegern aus den jeweiligen Jahren.

1987 SV Hopfgarten

1987
SV Hopfgarten
1988
SG Landenhausen
1989
VfL Lauterbach
1988 SG Landenhausen
1989 VfL Lauterbach
1990 VfL Lauterbach 1990
VfL Lauterbach
1991
TSV Grebenhain
1992
TSV Grebenhain
1991 TSV Grebenhain
1992 TSV Grebenhain
1993 VfL Lauterbach

1993
VfL Lauterbach

1994
SV Niederaula

1995
SC Lanzenhain

1994 SV Niederaula
1995 SC Lanzenhain
1996 SV Niederaula 1996
SV Niederaula
1997
SG Landenhausen
1998
SC Lanzenhain
1997 SG Landenhausen
1998 SC Lanzenhain
1999 SC Lanzenhain 1999
SC Lanzenhain
2000
FSG Vogelsberg
2001
VfL Lauterbach
2000 FSG Vogelsberg
2001 VfL Lauterbach
2002 FSG Lauterbach / Wallenrod 2002
FSG Lauterbach / Wallenrod
2003
SpVgg. Bimbach
2004
FSG Vogelsberg
2003 Spvgg. Bimbach
2004 FSG Vogelsberg
2005 FSG Vogelsberg 2005
FSG Vogelsberg
2006
TSV Grebenhain
2007
Auf dem Foto der Turniersieger aus dem Jahr 2007 SV Queck
2006 TSV Grebenhain
2007 SV Queck
2008 SpVgg. Bimbach (knieend) 2008
th_bimbach_und_grossenlueder
2009

fc09_er_siegerpokal_vfl

2010
siegerbild
2009 VfL Lauterbach
2010 FSG Kirtorf
2011 SG Maar/Heblos/Wallenrod 2011

th_sgmhw2011

2012

th_3ersg26fc2012

2013

Eng-Frischb

2012 SG Maar/Heblos/Wallenrod 
2013 SG Engelrod/Frischborn
2014 SV Germania Müs               2014 

SV Mues Sieger 

2015

Sieger1

                   

    2015 VfL Lauterbach
    2016...

 

 

 

 

Der Fruhstorfer-Cup - Das Produkt

Der Name des Produktes ist untrennbar verbunden mit Prof. Anton Fruhstorfer, dem Namensgeber und Erfinder der Fruhstorfer Erde. Dieser entwickelte 1949 seine Idee einer Universalerde mit gleichbleibender Qualität und ohne Sterilisation. Aus dieser Arbeit heraus entstand und patentierte er seine Fruhstorfer-Erde als Topferde sowie Pikiererde. Die damalige Zusammensetzung der Erde betrug 50 Prozent Ton und 50 Prozent Torf bei einer Zusetzung von Dünger.

Heute wird Fruhstorfer-Erde in vielen verschiedenen Variationen hergestellt. Per Anno verlassen rund 300.000 cbm Hochleistungssubstrate den Produktionsstandort in Wallenrod, das sind umgerechnet etwa 5000 Lastzüge pro Jahr. Anders ausgedrückt werden 400-500 Millionen Fertigpflanzen und zahlreiche Jungpflanzen jedes Jahr in Fruhstorfer Erde kultiviert. (Quelle: Firma Archut GmbH )

Der Fruhstorfer-Cup - Der Name
Einen Namen für das Turnier hatte man mit "Fruhstorfer-Cup" auch sehr schnell gefunden. Der Name Fruhstorfer geht dabei auf Prof. Anton Fruhstorfer zurück. Er war der Lehrmeister von Erich Archut und seit dieser Zeit ein persönlicher Freund des Firmengründers, des damaligen Industrie-Erden-Werkes Erich Archut. Dieses Werk in Wallenrod, seit 1990 Bestandteil der Hawita-Gruppe, ist heute der größte Produktionsstandort für industriell hergestellte Kultursubstrate in ganz Europa.